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Kloster Einsiedeln

Das Kloster Einsiedeln ist eine Benediktinerabtei in der Gemeinde Einsiedeln im Kanton Schwyz. Das Kloster war eine bedeutende Station auf dem Jakobsweg und sist elbst Ziel zahlreicher Pilger. Die Schwarze Madonna von Einsiedeln wird auch heute noch um Rat und Hilfe aufgesucht, doch die Pilger kommen zunehmend nur für wenige Stunden mit dem Auto, Bus oder Zug.

Im Jahr 835 zog sich der Benediktiner Meinrad von der Insel Reichenau als Einsiedler an diesen Ort zurück. Ihm folgten andere Einsiedler. 934 wurden die Einsiedler durch Eberhard, ein vornehmer Priester aus Strassburg, zu einem Benediktinerkloster zusammengefasst.

Das barocke Kloster entstand von 1674 bis 1735 in drei Etappen nach den Plänen von Caspar Moosbrugger. Zum Kloster Einsiedeln gehört seit 1130 das Kloster Fahr. Früher war auch der Gottschalkenberg und viele weitere Ländereien im Besitz des Klosters.

Im Kloster wird auch Wein gekeltert und Pferdezucht betrieben. Der Marstall des Klosters gilt als das älteste noch existierende Gestüt Europas. Die gezüchteten Pferde, die Cavalli della Madonna, gehören zu den Warmblütern. Auch ist die Bibliothek reich an alten Büchern. Zudem betreibt das Kloster Einsiedeln ein Gymnasium (Stiftsschule Einsiedeln) und eine Theologische Fakultät.